VMware-Renewal erhalten? Warum Unternehmen jetzt nicht vorschnell unterschreiben sollten

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13. August 2026

Seit der Übernahme von VMware durch Broadcom hat sich die Lizenzierung rund um das Portfolio grundlegend verändert. Dauerlizenzen gehören für Neukunden der Vergangenheit an, das Angebot wurde auf wenige Foundation-Produkte im Subscription-Modell reduziert, und viele Unternehmen sehen sich bei ihrem Renewal mit deutlich höheren Kosten konfrontiert. Wartungsverträge laufen aus, der Herstellersupport endet, und die neuen Subscription-Angebote wirken auf den ersten Blick alternativlos. Genau an diesem Punkt lohnt es sich jedoch, einen Schritt zurückzutreten. Denn viele Unternehmen unterschreiben ihr Renewal, ohne zu wissen, welche Handlungsmöglichkeiten sie tatsächlich noch haben.

Der größte Irrtum: Ohne Subscription geht bei VMware nichts mehr

Diese Annahme begegnet uns derzeit in nahezu jedem VMware-Projekt. Tatsächlich verkauft Broadcom heute ausschließlich Subscription-Lizenzen, die je nach Produkt über Prozessorkerne, CPUs oder andere Lizenzmetriken abgerechnet werden. Bestehende VMware-Perpetual-Lizenzen verlieren dadurch aber keineswegs ihre Gültigkeit. Unternehmen, die bereits unbefristete Lizenzen besitzen, bleiben Eigentümer dieser Lizenzen und dürfen ihre Infrastruktur über die gesamte technische Laufzeit hinweg weiter betreiben. Damit verändert sich die Ausgangslage erheblich, und die eigentliche Frage lautet weniger, wie schnell ein Wechsel auf das neue Lizenzmodell erfolgen muss, sondern welche Strategie für das eigene Unternehmen wirtschaftlich und technisch am sinnvollsten ist.

Support-Ende bei Broadcom

In vielen Gesprächen zeigt sich, dass die Lizenz selbst gar nicht das eigentliche Problem ist. Der Druck entsteht meist dadurch, dass der offizielle Broadcom-Support für die bestehenden Lizenzen ausläuft. Aus Sorge vor fehlender Unterstützung entscheiden sich Unternehmen deshalb häufig für ein neues Subscription-Modell, obwohl sie ihre VMware-Umgebung eigentlich noch mehrere Jahre produktiv betreiben könnten. Mittlerweile haben sich jedoch etablierte Anbieter für Third-Party-Support am Markt positioniert, die Unternehmen auch nach dem Ende des Herstellersupports zuverlässig begleiten. Dadurch entstehen neue Handlungsspielräume: Anstatt kurzfristig eine strategische Entscheidung treffen zu müssen, gewinnen Unternehmen Zeit, um ihre Virtualisierungsstrategie sorgfältig zu planen und wirtschaftlich zu bewerten

Mehr Kapazität, mehr CPU-Cores: Muss es gleich Subscription sein?

Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass zusätzlicher VMware-Bedarf zwangsläufig über Broadcom gedeckt werden muss. Unter den geltenden rechtlichen Voraussetzungen lassen sich VMware-Perpetual-Lizenzen weiterhin auf dem Gebrauchtsoftwaremarkt erwerben, sodass sich die Kapazität einer bestehenden Umgebung erweitern lässt, ohne vollständig auf das Subscription-Modell umzusteigen. Ob es dabei um zusätzliche Prozessorkerne, weitere Cores oder ergänzende CPU-Lizenzen geht, spielt für die grundsätzliche Machbarkeit kaum eine Rolle. Für viele Unternehmen bedeutet dieser Weg vor allem, dass bereits getätigte Investitionen deutlich länger genutzt werden können.

Lizenzbestand, Lizenzmetriken und Laufzeit: erst analysieren, dann entscheiden

Jede VMware-Umgebung ist anders aufgebaut. Während für manche Unternehmen der Wechsel auf VMware Cloud Foundation die richtige Entscheidung sein kann, profitieren andere davon, ihre bestehende Infrastruktur zunächst weiter zu betreiben und den Migrationszeitpunkt selbst zu bestimmen. Eine fundierte Analyse sollte deshalb klären, welche Lizenzen und Lizenzmetriken heute tatsächlich im Einsatz sind, welche Produkte und Funktionen künftig wirklich benötigt werden, welche Kosten im Broadcom-Subscription-Modell über die geplante Laufzeit entstehen und welche Alternativen sich über gebrauchte Perpetual-Lizenzen oder Third-Party-Support wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lassen. Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich eine belastbare Entscheidung für die künftige Virtualisierungsstrategie treffen.

Die Rolle von LizenzDirekt bei Ihrer VMware-Lizenzierung

Genau hier setzt die Beratung von LizenzDirekt an. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre VMware-Landschaft technisch, lizenzrechtlich und wirtschaftlich zu bewerten. Dazu gehören die Analyse bestehender Lizenzbestände samt eingesetzter Prozessorkerne und Lizenzmetriken, die wirtschaftliche Prüfung von Renewal-Angeboten, die Beschaffung gebrauchter VMware-Perpetual-Lizenzen, die Unterstützung bei Lizenz-Compliance und Lizenznachweisen sowie die Vermittlung erfahrener Third-Party-Support-Partner. Auch bei der Entwicklung einer langfristigen Virtualisierungsstrategie begleiten wir unsere Kunden von Anfang an. Dabei geht es uns nicht darum, diese in eine bestimmte Richtung zu drängen, sondern Transparenz zu schaffen und gemeinsam die wirtschaftlich beste Lösung für das jeweilige Unternehmen zu finden.

Fazit: VMware-Lizenzierung nach Broadcom braucht eine Strategie

Die VMware-Übernahme durch Broadcom hat die Spielregeln im VMware-Markt und die zugrunde liegende Lizenzierung verändert, den Unternehmen aber nicht alle Optionen genommen. Bestehende VMware-Perpetual-Lizenzen behalten ihren Wert, und in Kombination mit gebrauchten Lizenzen sowie erfahrenen Third-Party-Support-Partnern ergeben sich für viele Unternehmen attraktive Alternativen zum unmittelbaren Wechsel in ein Subscription-Modell. Wer diese Möglichkeiten kennt, gewinnt vor allem eines: Zeit, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bestehende Investitionen optimal zu nutzen und die künftige Virtualisierungsstrategie ohne unnötigen Handlungsdruck zu gestalten.

Bevor Sie Ihr VMware-Renewal unterschreiben

Ein Renewal ist in diesem Fall weit mehr als eine einfache Vertragsverlängerung. Es entscheidet über die künftige Kostenstruktur der Virtualisierungsplattform und kann ein Unternehmen über die gesamte Laufzeit an ein bestimmtes Lizenzmodell binden. Stehen auch Sie aktuell vor dieser Entscheidung und sind sich unsicher, ob das vorliegende Angebot wirklich die wirtschaftlichste Lösung für Ihr Unternehmen ist?

Sprechen Sie uns gerne an. Unsere Experten von LizenzDirekt analysieren Ihre bestehende VMware-Landschaft, bewerten Ihr Renewal-Angebot und zeigen Ihnen auf, welche Alternativen tatsächlich bestehen, von gebrauchten VMware-Perpetual-Lizenzen bis hin zu passenden Third-Party-Support-Lösungen. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie unverbindlich und individuell zu Ihrer Situation. Eine zweite Meinung kostet wenig Zeit und kann erhebliche Einsparungen ermöglichen.

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